Zahmes+Wildes




Text zu Pauline ca 40 Zeilen weiter unten
Es war einmal, vor vielen Jahren.
Da wir jetzt das Jahr 2017 schreiben, kann ich das präzisieren.
Im Jahr 2000 wurde ich kränker und kränker.
Je mehr Behandlungen ich mit Bioresonanz bekam, desto mehr Allergien
und Unverträglichkeiten zeigten sich. Immer wieder wurde ich ohnmächtig,
wenn ich Weichspüler in die Nase bekam oder ein starkes Parfüm.
Künstliche Duftstoffe, aber auch der Flieder in meinem Garten und die
 Maiglöckchen im Wald, lösten Symptome aus. Schmerzen im Gesicht,
Schwindel im Kopf, Erbrechen, Atemnot, ( in Kombination immer ein
Gefühl von: Jetzt sterb ich gleich ).
Ich rannte von Arzt zu Arzt. Uuzählige Stunden verbrache ich in der
Uniklinik Mannheim. Nur noch  mit Atemschutz und Sauerstoffflasche
traute ich mich unter Menschen.

Vieles musste ich ändern in meinem Leben. Privat wie geschäftlich,
doch das erzähle ich an anderer Stelle.

2001 begann ich im Garten meines besten Freundes und heutigen Ehemannes ein Loch zu graben. In meiner Verzweiflung wegen der gesundheitlichen Beschwerden, inzwischen stand die Diagnose MCS fest, versuchte ich mich mit irgendwas zu beschäftigen um nicht verrückt zu werden. Also buddelte ich Löcher, füllte sie mit Wasser, spielte wie ein Kind, ganz alleine in der Natur.
Sand,  Wasser, Weidenstöcke. Alles ganz einfach und von denen die das mitbekamen belächelt. Bald siedelten sich Frösche an und Mückenlarven. Um die Mückenlarven zu beseitigen kaufte ich mir ein paar kleine Fische.

Dazu musste ich das Wasserloch mit Lehm sicherer machen, denn schließlich sollten die Fische nicht auf dem Trocknen landen. Mein erster Folienteich entstand. Während ich ihn anfertigte, musste ich die Maske tragen, weil der Kunststoff ausdünstete. Auch dieser Geruch war fast unerträglich.

Für die Fische war das von Vorteil, denn ich füllte den ersten Teich mehrmals Wasser und Natron, damit der größte Teil der PVC Ausdünstungen verschwand. Die Fische kamen erst hinein, als ich selbst das kleine Biotop ohne Maske genießen konnte.

Max und Moritz heißen meine Fische der ersten Stunde.


So und morgen will ich weiter erzählen. Nicht nur für Inge!

So es ist Sonntag und ich schreibe weiter für Inge und auch für Selma:
Das also ist Paulchen. Inwzischen ist dieser  besondere Fisch der größte Bewohner im schönen Wasser am Küchenfenster. Ihr Haus ist zart und samtig und ich vermute, dass es sich hier um ein weibliches Wesen handelt.
Doch erst mal zurück zur Geschichte:
Als der erste kleine Folienteich fertig war, brachte der Koizüchter mir die ca. 8 cm großen Fische in den Garten. Michael kontrollierte  wohin seine Tiere kamen. Das fand ich zuerst übertrieben, doch da ich von ihm viel lernen konnte genoß ich bald die fachmännische Betreuung. . Und dank ihm, sind meine Fische gesund und sind jetzt zum größten Teil schon 16 Jahre in unserem Gartenteich.
Der musste natürlich wachsen.  Zuerst richte es, immer ein wenig  weiter zu buddeln und den Wasserbereich zu vergrößern.
Und so sah das Ganze dann 2007 aus. .
Gesundheitlich ging es mir dank einer Heilpraktikerin aus dem Nachbarort immer besser. Mit viel Freude legte ich die Hochbeete rund um den Teich an.

Morgen will ich Euch erzählen wie es war als dann der Nachwuchs kam.



Kommentare

  1. Karin Hartel hat eine besondere Beziehung zu ihren Fischen. Es sind keine wertvollen Japankois, stammen hier aus einer kleinen Anlage. Der teuerste kostete 8 €, der billigste war für einen sagenhaften einzelnen Euro zu haben.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen